Brennwerttherme Test & Vergleich 2026

Brennwertthermen zählen zu den effizientesten Heizsystemen, die heute für Wohngebäude, Gewerbeimmobilien und öffentliche Einrichtungen verfügbar sind. Sie nutzen nicht nur die konventionelle Verbrennungsenergie von Gas oder Öl zur Wärmeerzeugung, sondern verwerten zusätzlich die im Abgas enthaltene Wärmeenergie, die bei herkömmlichen Heizkesseln verloren geht. Durch diesen technischen Vorteil erzielen Brennwertthermen sehr hohe Wirkungsgrade, die nicht nur den Energieverbrauch reduzieren, sondern auch die CO₂-Emissionen senken und die Heizkosten nachhaltig optimieren.

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  • Energieeffizienzklasse: A | NOx - Klasse 6
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  • Heizleistung [kW] min/max: 2,5- 25,0 | Nennleistung für Warmwasserbereitung 23,0 kW | Warmwasseraufbereitung mittels Durchlauferhitzung
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Was ist eine Brennwerttherme?

Eine Brennwerttherme ist ein Heizgerät, das den Brennwert von Brennstoffen wie Erdgas oder Heizöl nutzt. „Brennwert“ bezeichnet die im Brennstoff enthaltene gesamte Energie, die sowohl die sogenannte Heizwärme als auch die zusätzliche Kondensationswärme umfasst. Bei der Verbrennung entsteht Abgas, das nicht nur heiße Gase, sondern auch Wasserdampf enthält. Traditionelle Heizkessel führen dieses Abgas ungenutzt über den Schornstein ab. Im Gegensatz dazu nutzt eine Brennwerttherme den enthaltenen Wasserdampf durch Wärmeübertrager, lässt ihn kondensieren und gewinnt dabei zusätzliche thermische Energie. Diese wird dem Heizkreislauf zugeführt und steigert die Effizienz des Systems deutlich.

Ein maßgeblicher Vorteil dieser Technologie liegt darin, dass sie einen viel höheren Wirkungsgrad erreicht als herkömmliche Heizsysteme: Brennwertthermen kommen oft auf über 90 Prozent Nutzungsgrad, während klassische Heizkessel ohne Brennwerttechnik meist nur 70 bis 85 Prozent erreichen. In der Praxis bedeutet das spürbare Einsparungen bei den Energiekosten und eine Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks – ein entscheidender Faktor in Zeiten steigender Energiepreise und verschärfter Klimaschutzziele.


Wie funktioniert eine Brennwerttherme?

Um die Funktionsweise einer Brennwerttherme zu verstehen, ist es hilfreich, den Prozess in mehreren Schritten zu betrachten. Nach dem Start des Brennvorgangs gelangt der Brennstoff (meist Gas oder Öl) in die Brennkammer, wo er unter kontrollierter Luftzufuhr verbrannt wird. Dabei entstehen hohe Temperaturen und Abgase, die Wärmeenergie enthalten, die anschließend an einen Wärmetauscher übergeben wird.

Der entscheidende Unterschied zur herkömmlichen Verbrennungstechnik besteht darin, dass die Brennwerttherme einen zweiten Wärmetauscher einsetzt. In diesem wird das Abgas abgekühlt, bis der im Abgas enthaltene Wasserdampf kondensiert. Dieser Prozess setzt zusätzliche Wärme frei – die sogenannte Kondensationswärme –, die wiederum über den Wärmetauscher in den Heizkreislauf eingespeist wird. Erst danach werden die jetzt deutlich abgekühlten Abgase über den Abgasweg abgeführt.

Dieser doppelte Wärmetauschprozess ist der Schlüssel zur hohen Energieeffizienz: Statt die im Wasserdampf gebundene Energie ungenutzt entweichen zu lassen, wird sie zur Nutzung im Heizsystem verwertet. Die Brennwerttherme arbeitet also nicht nur mit der Primärenergie des Brennstoffs, sondern nutzt zusätzlich die Wärme, die bei der Kondensation anfällt.


Unterschied zwischen Brennwerttherme und Niedertemperaturkessel

Ein Niedertemperaturkessel unterscheidet sich von einer Brennwerttherme dadurch, dass er die Abgase zwar kühlt, diese jedoch nicht so weit abkühlt, dass der Wasserdampf kondensiert. Dadurch kann er einen Teil der Energie nicht nutzen, der in der Kondensationswärme steckt. Brennwertthermen dagegen sind darauf ausgelegt, die Abgase so weit abzukühlen, dass Kondensation eintritt und die zusätzliche Energie dem Heizkreislauf zur Verfügung steht.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Bauweise und Regelungstechnik: Brennwertthermen sind meist moderner, mit elektronischer Regelung, energieeffizienten Pumpen und oft raumluftunabhängiger Verbrennung ausgestattet. Niedertemperaturkessel arbeiten dagegen eher mit konstanteren Temperaturen, die nicht auf maximale Energieausbeute optimiert sind.


Arten von Brennwertthermen

Brennwertthermen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden – nach Brennstoff, Bauform, Einsatzbereich und zusätzlicher Funktionalität. Die Wahl der richtigen Variante hängt von den individuellen Anforderungen der Immobilie, der vorhandenen Infrastruktur und den gewünschten Zusatzfunktionen ab.

Brennwertthermen nach Brennstoff

Gas-Brennwertthermen sind die am weitesten verbreiteten Systeme im Wohnungsbau und im gewerblichen Bereich. Sie nutzen Erdgas oder teilweise Flüssiggas als Energieträger, besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad und sind aufgrund der sauberen Verbrennung besonders wartungsfreundlich.

Öl-Brennwertthermen kommen vor allem dort zum Einsatz, wo kein Gasanschluss vorhanden ist. Moderne Öl-Brennwertkessel erreichen sehr ordentliche Wirkungsgrade, benötigen aber aufgrund der physikalischen Eigenschaften von Heizöl robustere Verbrennungsteile und eine gute Regelungstechnik. Die Brennstofflagerung muss zudem berücksichtigt werden.

Pellet-Brennwertsysteme verbinden die Vorteile der Brennwerttechnik mit regenerativen Brennstoffen. Sie sind technisch etwas komplexer, da die Zufuhr der Pellets und die Ascheentsorgung geregelt werden müssen, bieten aber besonders niedrige CO₂-Emissionen und eine nachhaltige Wärmeversorgung.

Wandhängende versus bodenstehende Brennwertthermen

Wandhängende Brennwertthermen sind kompakt und platzsparend und eignen sich vor allem für Ein- und Zweifamilienhäuser oder Wohnungen. Sie werden häufig direkt im Heizraum, in Abstellräumen oder in Küchen aufgehängt und benötigen nur einen Abgasanschluss und die üblichen Wasser- und Gasanschlüsse. Durch ihre kompakte Bauweise sind sie besonders beliebt bei engen Platzverhältnissen.

Bodenstehende Brennwertthermen sind in der Regel leistungsfähiger und kommen bei größeren Gebäuden, Mehrfamilienhäusern oder in der gewerblichen Nutzung zum Einsatz. Sie bieten oft mehr Leistungsreserven, größere Wärmetauscherfläche und eine höhere Pumpenleistung, sind jedoch auch größer und brauchen mehr Installationsfläche.

Kombinierte Brennwertsysteme

Moderne Heizsysteme integrieren häufig mehrere Funktionen in einer Einheit. Beispiele sind Brennwertthermen mit Warmwasserbereitung, sogenannte Kombithermen, sowie Systeme mit Solarunterstützung oder Wärmepumpen-Kombinationen. Kombithermen versorgen sowohl Heizkreisläufe als auch Trinkwasser und sparen so zusätzliche Geräte ein, was Installationsaufwand und Platzbedarf reduziert.

Solarunterstützte Brennwertsysteme nutzen Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung. Die Brennwerttherme übernimmt die Grundlast und sorgt dafür, dass auch bei geringer Sonneneinstrahlung ausreichend Wärme zur Verfügung steht. Solche hybriden Systeme erhöhen die Effizienz und senken den Verbrauch fossiler Brennstoffe weiter.


Vor- und Nachteile von Brennwertthermen

Wie jede Heiztechnik haben auch Brennwertthermen spezifische Vorteile und einige Aspekte, die berücksichtigt werden müssen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Vorteile von Brennwertthermen:

Eine sehr hohe Energieeffizienz bedeutet spürbar niedrigere Heizkosten im Vergleich zu älteren konventionellen Systemen. Die Nutzung der Kondensationswärme hebt den Wirkungsgrad deutlich an.

Brennwertthermen lassen sich sowohl mit Gas als auch mit Öl betreiben, wodurch sie flexibel einsetzbar sind und in vielen Versorgungsnetzlagen funktionieren.

Kompakte wandhängende Modelle bieten hohe Leistungsfähigkeit bei geringem Platzbedarf und lassen sich gut in bestehende Gebäudestrukturen integrieren.

Moderne Steuerungs- und Regelungstechnik sorgen dafür, dass Brennwertthermen präzise an den tatsächlichen Wärmebedarf angepasst werden und so unnötige Betriebszeiten reduzieren.

Durch Kombinationen mit Solarsystemen oder Warmwasserspeichern werden weitere Einsparpotenziale erschlossen.

Nachteile und Herausforderungen:

Brennwertthermen benötigen einen geeigneten Abgasanschluss, der eine Kondensation und Ableitung des Kondensats erlaubt. Dies kann bei älteren Gebäuden zusätzlichen Installationsaufwand bedeuten.

Die Effizienz hängt stark von der hydronischen Systemauslegung ab – ohne korrekte Pumpensteuerung, Pufferspeicher oder hydraulischen Abgleich kann die Leistungsfähigkeit nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Brennwerttechnik funktioniert am besten bei niedrigen Vorlauftemperaturen. In Gebäuden mit alten Heizkörpern oder ohne Fußbodenheizung kann es notwendig sein, Systemanpassungen vorzunehmen.


Installation einer Brennwerttherme – Wichtige Aspekte

Die Installation einer Brennwerttherme sollte zwingend durch qualifizierte Fachbetriebe erfolgen, da sie neben der fachgerechten Anbindung an Gas-, Wasser- und Abgassysteme auch die korrekte hydraulische Einbindung, die Einstellung der Regeltechnik und die Prüfung der Sicherheitsfunktionen umfasst. Eine unsachgemäße Installation kann nicht nur die Effizienz mindern, sondern auch Sicherheitsrisiken bergen.

Abgasführung: Moderne Brennwertthermen nutzen Abgassysteme mit Kondensstandrohren, die feuchte Abgase sicher ableiten. Insbesondere bei außenliegenden Abgasleitungen müssen Dämmung und Gefälle so gestaltet werden, dass Kondensat kontrolliert abgeführt wird.

Hydraulischer Abgleich: Er sorgt dafür, dass alle Heizkreise genau den benötigten Volumenstrom erhalten. Ohne hydraulischen Abgleich können Temperaturunterschiede bestehen bleiben, wodurch die Brennwerttechnik nicht ihre volle Effizienz erreicht.

Pufferspeicher: In gewissen Systemen wirkt ein Pufferspeicher als Puffer zwischen Wärmeerzeuger und Verbrauch, reduziert Takten und optimiert den Betrieb.

Elektrische Anschlüsse: Moderne Brennwertthermen benötigen eine sichere Stromversorgung für Steuerung, Pumpen und Brennersteuerung.


Energieeffizienz und Berechnung der Betriebskosten

Die Effizienz einer Brennwerttherme ergibt sich nicht allein aus dem Brennwertwirkungsgrad, sondern aus dem Zusammenspiel von Heiztechnik, Systemhydraulik und Gebäudecharakteristika. Ein optimal eingestelltes System nutzt jede Kilowattstunde effizient und hilft, Heizkosten zu senken. In der Praxis zeigt sich, dass viele Brennwertanlagen gegenüber konventionellen Kesseln 10 bis 30 Prozent an Verbrauch einsparen – abhängig von Dämmstand, Heizlast und Nutzerverhalten.


Wartung, Pflege und Lebensdauer

Regelmäßige Wartung erhöht die Lebensdauer und Sicherheit einer Brennwerttherme deutlich. Empfohlen wird eine jährliche Inspektion durch einen qualifizierten Heizungsfachbetrieb. Dabei werden Abgasmessung, Brennereinstellung, Brennwertwärmetauscherprüfung, Sicherheitsfunktionen und Regeltechnik überprüft.

Zusätzlich sollten Filter, Kondensatleitungen und Wasserqualität regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, da Ablagerungen die Effizienz mindern können.


Fördermöglichkeiten und wirtschaftliche Aspekte

In vielen Ländern, darunter Deutschland, werden energieeffiziente Heizsysteme staatlich gefördert. Programme wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützen die Modernisierung bestehender Heiztechnik mit attraktiven Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Voraussetzung ist in der Regel der Einbau einer hocheffizienten Brennwerttherme nach anerkannten Standards und die fachgerechte Installation.

Förderfähige Maßnahmen können dabei nicht nur den Austausch alter Heizkessel umfassen, sondern auch zusätzliche Optimierungspakete wie hydraulischen Abgleich, Pufferspeicher oder Solarkollektoren.


Beliebte Brennwertthermen – Produktübersicht

ModellBrennstoffLeistungBesonderheiten
Viessmann Vitodens 200-WGas6,5–35 kWHohe Effizienz, integrierte Regelung
Buderus Logamax plus GB192iGas20–35 kWRobuste Bauweise, gute Ersatzteilversorgung
Wolf CGB-2KGas12–35 kWModulierender Brenner
Brötje Gas-BrennwertthermeGas10–24 kWKompakt und wartungsfreundlich

Bekannte Marken im Bereich Brennwertthermen

Im Bereich Brennwerttechnik haben sich mehrere Hersteller etabliert, die für hohe Qualität, langlebige Komponenten und zuverlässigen Service stehen. Dazu gehören Viessmann, Buderus (Bosch Thermotechnik), Wolf, Vaillant, Junkers, Intergas und Stiebel Eltron. Diese Marken bieten unterschiedliche Leistungsstufen, Regelungstechniken und Integrationsmöglichkeiten für Smart-Home oder hybride Systeme.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel kann man durch eine Brennwerttherme sparen?

Der tatsächliche Einsparungseffekt hängt von vielen Faktoren ab: Dämmzustand des Gebäudes, aktuelle Heiztechnik, Wärmebedarf und Nutzerverhalten. In der Praxis lassen sich im Vergleich zu alten Niedertemperaturkesseln oft 10 bis 30 Prozent Energie einsparen.

Ist eine Brennwerttherme auch für ältere Häuser sinnvoll?

Ja – allerdings sollte vorab geprüft werden, ob der Heizkreis hydraulisch abgeglichen ist und die Vorlauftemperaturen nicht zu hoch liegen. In vielen Fällen lohnt sich eine Optimierung der Heizkörper oder der Einsatz eines Pufferspeichers.

Wie lange hält eine Brennwerttherme?

Bei regelmäßiger Wartung liegt die Lebensdauer einer Brennwerttherme häufig bei 15 bis 20 Jahren. Komponenten wie Wärmetauscher, Pumpen oder Regelung können bei Bedarf erneuert werden.

Was ist der hydraulische Abgleich und warum ist er wichtig?

Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass jeder Heizkörper im System die richtige Wassermenge erhält. Ohne ihn kann es zu Temperaturungleichheiten kommen, die die Effizienz mindern und den Brennwertnutzen reduzieren.

Kann man eine Brennwerttherme selbst installieren?

Nein – die Installation sollte immer durch einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb erfolgen. Neben Sicherheitsaspekten erfordert der Einbau Kenntnisse in der Abgasführung, Hydraulik und Regeltechnik.


Fazit

Brennwertthermen zählen zu den effizientesten und wirtschaftlichsten Heizsystemen, die aktuell verfügbar sind. Ihre Fähigkeit, zusätzliche Energie aus Abgasen zu gewinnen, hebt ihren Wirkungsgrad deutlich über den herkömmlicher Heizkessel. In Kombination mit moderner Regelungstechnik, hydraulischem Abgleich und gegebenenfalls solarer Unterstützung ergibt sich eine sehr leistungsfähige, flexible und zukunftssichere Heizlösung. Mit dem richtigen Gerät, fachgerechter Installation und regelmäßiger Wartung profitieren Nutzer von geringeren Heizkosten, höherer Betriebssicherheit und einem deutlich reduzierten CO₂-Fußabdruck.

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